Publikationen

Ideenmanagement

Ideen- und Innovationsmanagement | Fachzeitschrift,
40. Jahrgang, Ausgabe 04/2014

„Die Neuvermessung und Optimierung der Menschheit: Zukunftsmarkt Wearable Technologies“ (Michael Wolan)

Tragbare, miniaturisierte und vernetzte Multifunktionscomputer – eingearbeitet in intelligente Datenbrillen, Uhren, Armbänder, Ringe, Halsketten oder Kleidung – definieren derzeit unseren Umgang mit mobilen Endgeräten neu und werden zu alltäglichen Begleitern. Sie messen unsere Aktivitäten, unser Verhalten, bieten uns kontextsensitive Zusatzinformationen und Optimierungsvorschläge rund um unser Leben an und eröffnen Unternehmen in den kommenden Jahren einen sich stetig vergrößernden Nährboden für neue Generationen von Wearable Enabled Services.

Sie zählen unsere Schritte, analysieren unsere Schlafphasen, helfen uns beim Abnehmen und messen unsere Vitalfunktionen: die kleine, stillen, zuverlässigen, tragbaren Helferlein. Tagsüber messen Sport- und Aktivitätsarmbänder Muskelmasse und Fettwerte, zeigen an, in welcher Intensität wir gerade trainieren und werten unsere Bewegungsmuster aus: wohlwissend ob wir gerade gehen, laufen, schwimmen, Rad fahren oder Yoga-Übungen ausführen. Nachts geben sie Auskunft darüber, wie unsere Tief-, Leicht- und REM-Schlafphasen ausfallen, wie häufig wir aufwachen und wie effizient der Schlaf war. Zudem überwachen sie die Körperhaltung und tragen so zu einer aufrechteren Haltung und einer positiveren Ausstrahlung bei. Neben den Activity-Trackern messen schnurlose Kopfhörer Puls, Körpertemperatur und Blutsauerstoff.

Smarte Uhren messen die Sonneneinstrahlung auf der Haut oder den Blutzucker. An Golfhandschuhen befestigte Golfbänder messen Entfernungen per GPS auf dem Green. Musikhandschuhe machen den ganzen Körper zu einem Instrument. Schwimmbänder schützen Kleinkinder vor dem Ertrinken. Wenn das Kind nicht in der Schule ankommt, erfahren es seine Eltern via SMS. Mittels Ring lassen sich Nachrichten in die Luft schreiben und anschließend verschicken. Hinter das Ohr klemmbare Kameras ermöglichen es, das gesamte Leben im Videoformat aufzuzeichnen. BHs messen die Stressfrequenz und helfen durch das Bewusstmachen von Stress, emotional motiviertes Essen zu reduzieren. Socken werten mit innenliegenden Sensoren den eigenen Laufstil in Echtzeit aus. In Shorts und Shirts integrierte Sensoren messen Puls, Atmung und Muskelspannung direkt über der Haut. Alle Beispiele haben eines gemeinsam: …

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Procure.ch | Fachzeitschrift für Einkauf und Supply Management, 11/2013

„Dem Einkäufer von morgen stehen spannende Zeiten bevor“ (Michael Wolan)

Wie sieht die Beschaffung im Jahr 2025 aus? Worin bestehen künftig die Wettbewerbsvorteile im Einkauf? Michael Wolan visioniert in seinem Buch über dem Thema «digitale Innovation». Im Interview blickt er über gängige Planungshorizonte hinaus und skizziert mögliche Trends für das Supply Management der Zukunft.

BM-R: Herr Wolan, in Ihrem Buch „Digitale Innovation: schneller, wirtschaftlicher, nachhaltiger“ skizzieren Sie ein Bild des Future Commerce, des zukünftigen Handels. Welche Tendenzen erwarten uns in diesem Bereich bis zum Jahr 2025?

M.Wolan: Das Einkaufen der Zukunft wird für uns als Konsumenten wesentlich bequemer. Mit Nachfolgegenerationen unserer heutigen Smartphones werden wir den digitalen Handel nahtlos mit dem stationären verbinden können. Das Funktionsset unserer mobilen Endgeräte wird sich erweitern: Neben Kommunikations-, Informations-, Medienwiedergabe-, Organisations-, Navigations- und Spielfunktionen werden mobile Endgeräte zur ubiquitären Geldbörse und damit zur alltäglichen Einkaufsunterstützung. Mobiles Einkaufen wird von überall möglich sein und Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte zur Rarität. Das Abrufen von sozialen Produktleistungsinformationen, globale Produktauswahl und lokale Produktangebote werden zu Basisanforderungen jedes Geschäftsbetreibers.

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Procure Innovation

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BUCHEMPFEHLUNG: Digitale Innovation

Hardcover-Publikation: Das Handbuch für digitale Innovatoren – Wie Sie schneller, wirtschaftlicher und marktnäher innovieren
(Michael Wolan, 2013)

Unsere Wirtschaft befindet sich im radikalen Umbruch: Produkte, Serviceangebote und Geschäftsmodelle werden von einer massiven Welle der Digitalisierung erfasst. Ob Energie, Gesundheit, Handel, Medien, Telekommunikation oder Finanzen traditionelle Branchen werden sich in den nächsten zehn Jahren durch digitale Innovation von Grund auf verändern. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung ungeahnte Chancen: Neue Milliardenmärkte entstehen.

Unternehmen können die Chancen der neuen Milliardenmärkte bestmöglich nutzen und gleichzeitig ihre Investitionsrisiken senken. Denn digitale Innovationen folgen eigenen Gesetzen: Mehr als 90% aller Innovationen scheitern. Michael Wolan beschreibt 80 typische Innovationsbarrieren, die den Erfolg digitaler Innovationsprojekte eindämmen. Er zeigt, warum Unternehmen in digitalen, hoch dynamischen Märkten ein neues Verständnis des Innovierens und ein enormes Maß an Adaptivität und Orchestrierungskompetenz brauchen.

Neben organisationalen Leitplanken und Weichenstellungen stellt der Autor seine langjährig erfolgreich in Unternehmen angewandte Methode Pareto-Prototyping vor, mit der sich digitale Innovationen in Organisationen schneller, wirtschaftlicher und erfolgreicher umsetzen lassen. Die Publikation gibt zudem einen Ausblick in 20 beachtenswerte Innovationsfelder der digitalen Welt von morgen und übermorgen.

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Jahrbuch Innovation 2013 | F.A.Z.-Institut, Ausgabe 03/2013

Open Innovation: Ideen- und Innovationplattformen richtig nutzen
(Michael Wolan, Dr. Jens-Uwe Meyer)

Immer mehr Unternehmen setzen zur Ideensuche Plattformen wie Open Innovation Communities ein. Ein nützliches Tool – solange die Projektbeteiligten die richtige Erwartungshaltung haben. Kunden, Partner, Lieferanten und Mitarbeiter aus anderen Bereichen liefern wertvolle Impulse für die Ideenentwicklung. Doch die richtige Arbeit beginnt erst danach.

„Das ist merkwürdig. Viele Teilnehmer des Ideenwettbewerbs haben das strategisches Briefing nicht verstanden. Außerdem sind die Konzepte noch nicht so, wie wir sie brauchen.“ Fazit einer Produktmanagerin, die über Wochen Kundn innovative Idee für nue Produkte entwickeln ließ. Mehr als 100 visualisierte Ideen hatten Teilnehmer der Open Innovation Community (www.open-innovation-community.de) generiert. Eine Enttäuschung? Nein. Nur die falsche Erwartungshaltung. Nach einem zweitägigen Folgeworkshop war klar: In den Ideen der Kunden lag das Potenzial für Innovationsperlen – sie mussten nur weiterentwickelt werden.

In der frühen Phase des Web 2.0 wurden offene Innovationsplattformen als Allheilmittel gegen Ideenmangel angepriesen. Innovation kämen künftig von den Kunde, hieß es. Die Unternehmen müssten sie nur noch auf den Markt bringen. Dieses Versprechen ist nicht seriös und weckte eine falsche Erwartungshaltung, die sich bis heute in vielen Köpfen hält. Ideen, die aus offenen Innovationsplattformen kommen, sind erste Ansätze, machmal auch bereits fertig ausformulierte Konzepte …

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Jahrbuch der Innovation 2013

Radikale Innovation

BUCHEMPFEHLUNG: Radikale Innovation

Hardcover-Publikation: Das Handbuch für Marktrevolutionäre (Dr. Jens-Uwe Meyer, 2012)

Fortschritt war gestern – Unternehmen, die im Wettbewerb bestehen wollen, rufen die Revolution aus. Sie brauchen Produkte, für die es noch keine Märkte gibt. Dienstleistungen, die niemand für möglich hält. Und Geschäftsmodelle, die die Regeln ganzer Branchen auf den Kopf stellen. Innovationen, die mutige Pioniere erfordern – und nicht Verwalter aufwendiger Prozesse. Doch hier herrscht häufig Mangel. Draußen verändert sich die Welt, drinnen verändert sich die Powerpoint-Präsentation. Draußen wird die digitale Revolution ausgerufen, drinnen der Abstimmungsprozess erneut aufgesetzt. Draußen sind Rebellen dabei, neue Märkte zu erobern, drinnen überlegen Manager, wie sie sich bessern absichern können, bevor sie handeln.

Quer durch alle Branchen ist die Mehrheit der Unternehmen und Institutionen heute nicht in der Lage, radikale neue Ideen zu entwickeln. Radikale Innovation erfordert radikale neue Konzepte. Konzepte, mit denen Unternehmen beweglicher und mutiger werden. Konzepte für Macher, die sich nicht damit abfinden, dass große Ideen irgendwo im Bermuda-Dreieck der festgefahrenen Unternehmensstrukturen verschwinden. Und ein neues Denken – statt Konzepte wiederzukäuen, die in den Neunzigerjahren aktuell waren.

Die Publikation von Jens-Uwe Meyer, einem der anerkanntesten Innovationsexperten in Deutschland, stellt bahnbrechende Denkansätze vor. Ein Handbuch aus der Praxis, das anhand internationaler Fallstudien und der Erkenntnisse aus hunderten von Innovationsprojekten zeigt, wie Unternehmen durch radikal neue Wege zu Innovationsgewinnern werden.

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